Ich bin Schmerzpatient

 

Die folgende Geschichte hätte ich jedoch nie geglaubt

wenn sie mir nicht selbst passiert wäre

 

  Schmerzskala

Autor dieser Seite

Schmerz-Spezialisten haben eine Skala entwickelt, mit welcher der subjektiv gefühlte Schmerz eines Patienten gemessen und "nachgefühlt werden kann. Auf dieser normierten Skala kann der Patient in Zahlen von 0 bis 10 ausdrücken, wie stark er seine aktuellen Schmerzen empfindet.

 
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
schmerzfrei gering, kaum bemerkbar gering, leicht wahrnehmbar etwas hartnäckiger aber noch gut erträglich mittlere Schmerzen, die sich auf das Befinden auswirken etwas stärker,  störend, aber noch  auszuhalten stärkere Schmerzen, evtl. verbunden mit Schlafstörungen stark, hartnäckig, stechend, erschöpfend sehr stark, mit Unruhe, verbunden mit dem unbändigen Wunsch nach Linderung  immense Schmerzen, verbunden mit großer Verzweiflung, Hoffnungs- und Hilflosigkeit unerträglicher Schmerz, welcher mit Aggression, Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken verbunden sein kann. "Es geht nichts mehr", man besteht nur noch aus Schmerz
 

     

Aus Erbarmen

welches ich mir trotz allem erhalten habe, sind nachfolgend alle beteiligten

Institutionen, Namen und Orte anonymisiert

Ich kann jedoch garantieren, dass jedes Wort nur die reine Wahrheit enthält - und übrigens:

Es ist keine Geschichte aus dem dunkeln Mittelalter

sondern wirklich genau so in der ersten Hälfte des Jahres 2008 passiert!

 

 

Januar bis Mitte Mai 2008

 

 

 

 

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In dieser Zeit lag mein Schmerzpegel auf der obigen Schmerzskala nur selten und für kurze Zeit unter 5. Die meiste Zeit, z.B. morgens nach dem Aufstehen, nach leichter, körperlicher Betätigung, nach Spaziergängen länger als ca.20 Min und bei Autofahrten über ½ Std. erreichte der Pegel Werte um 7-8. Besonders nachts „bohrte“ der Schmerz immer dermassen penetrant, dass ich vor 1-2 Uhr nie einschlafen konnte. Durch morphinhaltige Schmerzmittel, Antirheumatika und Spasmolytica konnte ich mir so einigermassen  behelfen, war jedoch in der Mobilität und Lebensqualität stark eingeschränkt.

 

Seit Oktober 2007

war ich wegen dieser Schmerzen in einem medizinischen Schmerzzentrum in ambulanter Behandlung. Die Ärzte diagnostizierten eine seitlich (S-förmig) verkrümmte Wirbelsäule, durch welche Probleme an den seitlichen Facettengelenken der Lendewirbel bestanden. Mit einer speziellen (mehrmaligen) Phenoltherapie und Infiltrationen wurde versucht, den Schmerzpegel zu senken. Obwohl diese Therapien fast wöchentlich wiederholt wurden hatten diese ausser einer kurzfristiger Linderung (einige Stunden bis wenige Tage) keine Wirkung. Im Ganzen nahm der Schmerz innerhalb von 4 Monaten nicht ab, sondern kontinuierlich zu.

Besonders die in Häufigkeit und Dauer zunehmenden Schmerzkrisen wurden für mich immer unerträglicher. Es waren krampfartige Zustände mit Pegel 9 - 10, welche sich über den ganzen Körper ausdehnten, so dass ich gar nicht mehr bestimmte Stellen lokalisieren konnte. Mehrmals dauerten diese Zustände ununterbrochen 5-6 Tage an, in welchen ich mich kaum in der Wohnung bewegen (ich musste auf allen Vieren zur Toilette kriechen) und nie mehr als ca. 1 Std. ununterbrochenen Schlaf fand. Auch die mir zur Verfügung stehenden Medikamente wirkten dann nur noch sehr eingeschränkt.

Schon früher,

 

während ca. 40 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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hatte ich immer wieder in unterschiedlichen, zeitlichen Abständen Nierensteine. Über die ganze Zeit war ich auch wegen dieser Beschwerden immer wieder bei den verschiedensten Spezialisten und Kliniken in Behandlung, hatte Operationen, Zertrümmerungen und alle nur denkbaren Therapien. Trotz mehrmaliger, jahrelanger Einhaltung verschiedener Diät-Empfehlungen konnte die wahre Ursache meiner Stoffwechselstörung jedoch nie genau eruiert werden, so dass ich durchschnittlich jährlich einmal unter den Folgen eines Kalziumoxalat-Konkrementes zu leiden hatte.

Es ist allgemein bekannt, dass Nierensteine oft extreme Koliken auslösen, welche dem Schmerzpegel 10 auf der Schmerzskala entsprechen.

Deshalb vermutete ich auch jetzt zunehmend darin den Auslöser meiner Krisen. Sowohl die Ärzte im Schmerzzentrum, als auch mein Hausarzt bezeichneten jedoch die Art und Lokalisation meiner Schmerzen als „untypisch“ und sahen deshalb keinen Anlass, meiner laienhaften Vermutung Beachtung zu schenken.

Ich selbst vermute jedoch auch im Nachhinein die Ursache für die "untypischen Symptome" darin, dass ich wegen der Facetten-Schmerzen schon seit Jahren starke, morphinhaltige Schmerzmittel einnehme. Diese verändern wahrscheinlich sowohl die Art, als auch die Lokalisation der Schmerzempfindung.

 

24.04.2008

Da meine Schmerzkrisen immer häufiger und unerträglicher wurden beharrte ich schliesslich darauf, dass meine Vermutung und mein Empfindung zumindest genau (mit entsprechenden Geräten) abgeklärt wurde. Erst auf ausdrücklichen, eigenen Wunsch und Drängen wurde dann endlich in einem Röntgeninstitut eine Ultraschalluntersuchung gemacht.

Dabei wurden beidseitig mehrere kleine und rechts ein grösseres Konkrement von ca. 5-6 mm Durchmesser diagnostiziert.

 

Unverständliche Reaktionen der Ärzte

Auch in dieser Tatsache sahen die Ärzte jedoch keinen Anlass zum Handeln oder zu besonderer Eile.

Erst 6 Tage nach der eindeutigen Feststellung der Nierensteine hatte ich meinen nächsten Termin beim Hausarzt, in welchem er mich dann bestenfalls zu einem Urologen überwiesen hätte. In meiner Not mit mehrmals täglichen Nierenkoliken und Schmerzpegel 10 meldete ich mich deshalb selbst bei einem Urologen (Dr.V.) an.

 

26.04.2008

Dieser wiederholte die Ultraschalluntersuchung in seiner Praxis und bestätigte die vorherige Diagnose. Allerdings erklärte er, dass sowohl die Lage als auch die nicht vorhandene Stauung eine Zertrümmerung nicht unbedingt notwendig machten. Durch meine Schmerzen wäre ein solcher Eingriff jedoch möglich und zu empfehlen. Er versprach, mich sofort in einer Privatklinik (B) anzumelden, wo die entsprechenden Geräte zu Verfügung ständen.

 

29.04.2008

 

 

 

 

 

 

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3 Tage später rief ich in der Klinik B an und bat wegen der massiven, wiederkehrenden Schmerzen um einem möglichst baldigen Termin. Man hatte dort jedoch keine Unterlagen und wusste nichts von einer Anmeldung.

Bei meiner telefonischen Rückfrage beim Urologen Dr.V. war dort meine Krankengeschichte nicht auf Anhieb auffindbar. Später rief Dr.V. zurück und fragte, ob ich starke Schmerzen hätte! Schliesslich versprach er, mich jetzt anzumelden. Später rief mich seine Sekretärin an und teilte mir den Termin mit: 3 Tag später - jedoch nicht etwa in der besprochenen Privatklinik, sondern bei einem weiteren Urologen (Dr.F.)!

Nun telefonierte ich in dessen Praxis und erklärte, dass ich keine weitere Untersuchungs-Konsultation wünschte, sondern wegen unerträglicher, andauernder Schmerzen dringend einer Behandlung bedürfe. Dieser zweite Urologe Dr.F. rief mich später an und erklärte, dass ein Computertomogramm die absolute Voraussetzung für eine mögliche Therapie-Beratung sei.

Warum wussten das alle vorherigen Ärzte nicht ?

 

01.05.2008

In der Privatklinik B wurde ein CT meines Abdomens (Bauchbereich) erstellt. Mit diesem konnte ich anschliessend direkt Dr.F. konsultieren. Zu meinem Erstaunen war nach seiner Aussage auf den viel besseren und genaueren CT-Bildern allerdings plötzlich nur noch ein kleiner Stein in der rechten Niere zu sehen (auf allen Ultraschallbildern waren beidseitig mehrere zu sehen, davon ein grösserer).

Dr.F. erklärte zudem klipp und klar und ohne Zweifel, dieser Stein KÖNNE keine so massiven Schmerzen verursachen. Das sei wissenschaftlich erwiesen...

Herr Doktor F - egal, was Ihre Meinung und diejenige sämtlicher Wissenschaftler der ganzen Welt ist: das weiss ich als betroffener Patient besser - ich spüre es nämlich sogar ohne Computertomogramm!

Dies sagte ich ihm auch sinngemäss, aber erst auf mein inständiges Bitten und Insistieren meldete er mich dann schliesslich entgegen seiner Überzeugung in der urologischen Klinik einer Universitätsklinik (I) an.

 

12.05.2008

Aber auch dort sah man keinen Grund zu besonderer Eile.

Nachdem ich der Sekretärin der Klinik I am Telefon gesagt hatte, dass ich täglich mehrere Koliken hatte, erhielt ich zwar einen Eintrittstermin für den 15.05.08. Dieser wurde am nächsten Tag schriftlich bestätigt.

 

12.05.2008

 

 

 

 

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Der vereinbarte Termin wurde von der Klinik I mit der Begründung um weitere 3 Tage verschoben, es seien sehr viele Notfälle "dazwischen gekommen".

5 - 6 Koliken pro Tag scheinen also für die urologische Abteilung einer Universitätsklinik "nicht genügend Notfall" zu sein!

Und für den Fall, dass ich trotzdem notfallmässig dort erscheinen würde wurde mir in dem Telefongespräch gedroht, dass ich halt dann in irgend ein Provisorium der allgemeinen Abteilung verlegt würde (obwohl ich jährlich Fr. 2700 für eine halbprivate Versicherung bezahle!).

 

18.05.2008

Endlich konnte ich in die Klinik I eintreten. Erst hier kümmerten sich das Personal und die Ärzte wirklich ernsthaft um meine Schmerzen: Wegen offensichtlicher und sichtbarer Kolik erhielt ich unmittelbar nach dem Eintritt eine Infusion mit schmerz- und krampflösenden Medikamenten, welche die Kolik in relativ kurzer Zeit linderten. Auch wurde ich von einem Stationsarzt untersucht (u.a. erneut mit Ultraschall, wobei er sogar Nierensteine feststellte).

Er versprach zudem den Besuch eines Narkosearztes und des für die Zertrümmerung zuständigen Oberarztes, für den selben Tag; welche allerdings (wahrscheinlich wegen Notfällen..) nicht erschienen.

Im Laufe des Abends und der Nacht hatte ich noch weitere zwei Koliken, welche über Mittel in der Infusion eingedämmt wurden.

 

19.05.2008

Am Morgen des folgenden Tages wurde in dieser dann Klinik tatsächlich "schon" ein Nierenstein durch Stosswellen zertrümmert.

Etwas befremdlich war nur, dass ich direkt vor dem Eingriff ein Dokument unterschreiben musste, in welchem (neben der üblichen Zustimmung zur Operation) handschriftlich vermerkt war, dass die Klinik keine Garantie für eine Schmerzfreiheit nach der Zertrümmerung übernehmen könne. Befremdlich vor allem deswegen, weil ich noch nie davon gehört hätte, dass eine Klinik eine solche Garantie übernehmen würde - und könnte. Es scheint, dass die anderweitigen, negativen Überzeugungen der früheren Ärzte bis hierher durchgedrungen waren und dass diese nicht nur zur Hinauszögerung des Termins beitrugen, sondern, dass man sich auch für möglichst "alle Fälle" absichern wollte.

 

20. - 22.05.2008

 

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Obwohl ich nach dem Eingriff während einiger Tage postoperative Beschwerden hatte  waren schon diese weit erträglicher und weniger intensiv (Schmerzpegel um 5-6) als sämtliche vorherigen Koliken. Und ich hatte bis heute keine weitere Kolik mit Schmerzpegel um 9-10!

 

Zusammenfassung:

Während 4½ Monaten musste ich immer wieder schwerste, ja bestialische Kolikschmerzen erleiden (davon während mindestens 2 Monaten mehrmals täglich) – weil Ärzte der Meinung waren, ich könnte sie nicht haben!

 

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In dieser ganzen Zeit war ich tatsächlich sehr oft in höchsten Nöten, verzweifelte zeitweise fast, konnte mich kaum bewegen und ging von Arzt zu Arzt, um ihnen meine Schmerzempfindungen immer wieder bis in alle Einzelheiten zu erklären und sie zu bitten, irgend etwas dagegen zu unternehmen, bzw. etwas zu veranlassen.

Was in ihnen jedoch keinen grossen Eindruck machte, oder gar aussergewöhnliche Aktionen auslöste. Ein Beispiel:

Eines Vormittags ging ich (unangemeldet) um ca. 10 Uhr als Notfall in die Praxis von Dr.K. (welcher mich von früheren Konsultationen kannte) und sagte der Sekretärin, dass ich seit 03.30 Uhr ununterbrochen unter Koliken leide, welche schubweise immer wieder extreme Schmerzspitzen erreiche.

Da der Arzt gerade beschäftigt war, musste ich eine gute halbe Stunden warten. Die Sekretärin bot mir zwar an, mich in der Zwischenzeit hinzulegen, ich musste ihr jedoch erklären, dass ich wegen der extrem krampfartigen Schmerzen nicht ruhig liegen könnte.

Als der Arzt endlich eintraf, fragte er mich, wie es mir gehe! Es ging mir gerade nicht besonders gut, was man auch daran hätte erkennen können, dass ich unter Schmerzen windend stöhnte. Er bedauerte sehr, dass es mir schlecht gehe und dass ich gerade eine Kolik hätte. - Weiter nichts.

Ich musste ihn konkret darum bitten, mir eine IV-Injektion mit einem bestimmten morphinhaltigen Medikament zu machen. Er wollte es jedoch lieber IM (in den Muskel) injizieren, was ich ablehnte, weil 1. die Wirkung dadurch sehr langsam eintreten würde und ich 2. nach seiner letzten IM-Injektion desselben Medikamentes allergisch reagiert hatte.

Dr.K. fragte daraufhin, ob ich mit dem Auto gekommen sei und erklärte, er könne wegen Gefährdung des Strassenverkehrs nicht verantworten, mir das Medikament IV zu injizieren. Dagegen konnte er verantworten, dass ich mitsamt meiner seit inzwischen 8 Stunden andauernden Kolik nach Hause fuhr, wo er mich als ambulanten Notfallpatienten (gegen wesentlich höhere Honorarberechnung) besuchen würde.

Dort empfahl er mir, doch lieber eine IM-Injektion zu machen, weil diese eine Depotwirkung hätte. Was ich erneut ablehnte, weil ich eine allergische Reaktion befürchtete. Schliesslich machte er mir eine IV-Injektion, welche allerdings leider buchstäblich "daneben ging", weil er die Vene nicht richtig getroffen hatte. Mit dem Resultat, dass die schmerzlindernde Wirkung des Medikamentes nur eine knappe Stunde anhielt, "dafür" aber der ganze Arm sehr anschwoll und noch während 2 Tagen zusätzlich heftig schmerzte.

Würden Sie, lieber Leser, mir empfehlen, diesen verantwortungsvollen Arzt weiterhin zu konsultieren?

 

Lehrmeinungen

Die von Urologen oft geäusserte Meinung, Nierensteine könnten nur in den ableitenden Harnwegen und/oder bei Harnstau Koliken erzeugen, ist nicht nur falsch (als Patient spürt man deutlich etwas anderes!), sondern auch vollkommen unlogisch:

Bei Kalziumoxalat-Steinen handelt es sich um sehr scharfkantige Kristalle, welche ausserdem an ihrer Oberfläche Nadel- oder Stachelartige Fortsätze aufweisen. Wenn diese im Nierengewebe (Nierenkelche) einstechen entstehen schmerzhafte Verletzungen und es kann auch zu Blutungen (und sichtbar blutigem Urin) kommen. Ähnlich wie ein Sandkorn im Auge zieht sich dabei die Niere willkürlich zusammen, wodurch die Verletzungen und der Schmerz noch verstärkt werden:

Immer dann klagt der Patient über Nierenkoliken - welche er nach den grossen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Ärzte nicht haben kann!

 

Eindrücke und Gefühle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alle beteiligten Ärzte vermittelten mir zunehmend den Eindruck, meinem Gejammer nicht zu glauben und meine Probleme nicht Ernst zu nehmen. Nach ihrer Ansicht handelte es sich möglicherweise um psychosomatische Beschwerden, vielleicht war ich aber auch ein Hypochonder oder Simulant.

Alles, was nicht in ihr Bild von Schmerzen und deren Ursachen passt, kann einfach nicht sein; eher als ihre Unfehlbarkeit bezweifelten sie meine Angaben zur Intensität und Häufigkeit der Schmerzen.

Eines stimmt allerdings: Ein Schmerzpegel von 10 ist über längere Zeit tatsächlich nicht auszuhalten. Folgerung der Ärzte: Dann kann sie ein Patient nicht haben.

So wurde ich auf mein Drängen lediglich von Arzt zu Arzt überwiesen und jeder stellte mit verschiedenen Diagnoseverfahren und seiner vorgefassten Meinung nur immer wieder fest, dass ich zwar Nierensteine hätte, die aber nicht so schlimm und vor allem nicht lebensgefährlich seinen.

Sie vergassen dabei einige sehr wesentliche Grundsätze:

Auch der best ausgebildete Arzt kann keine zuverlässigen Angaben zu den Schmerzen machen - die ein Patient fühlt. Ausschliesslich er!

Die Menschenwürde kann wesentlich dadurch verletzt werden, dass die Aussagen und Nöte eines Menschen nicht ernst genommen und nicht geglaubt werden. Ein Arzt wäre jedoch absolut dazu verpflichtet, die Menschenwürde zu achten.

Patienten, welche über längere Zeit immer wieder Schmerzpegel um 10 ertragen müssen sind  suizidgefährdet. Eine Lebensgefahr besteht also nicht nur bei anatomisch-medizinischen Ursachen.

Nach dem hippokratischen Eid ist ein Arzt dazu verpflichtet, Leben zu erhalten.

Eine Haltung, wie sie mir in über 4 Monaten immer wieder begegnet ist, empfinde ich als absolut menschenverachtend.